Der HC im Memorium Nürnberger Prozesse
Exkursion nach Nürnberg
Am 17. Dezember 2025 besuchte ein Teil des Hochbegabtenclubs im Rahmen einer Exkursion das Memorium Nürnberger Prozesse, wo wir viele interessante Einblicke in die Prozesse sowie in die Anklageschriften der 24 Hauptangeklagten erhielten. Zudem befassten wir uns mit dem Gebäude und insbesondere mit Saal 600, in dem die Prozesse stattfanden. Besonders interessiert haben uns dabei die Urteile der Siegermächte.
Nach unserer Ankunft im Museum gingen wir mit unserem Seminarleiter, der uns den gesamten Vormittag begleitete, zunächst in den Seminarraum. Dort versetzten wir uns in das Jahr 1945 zurück und überlegten, auf welcher Grundlage und mit welchen Anklagepunkten die Nationalsozialisten angeklagt wurden. Anschließend besuchten wir die Dauerausstellung des Memoriums. Dort beschäftigten wir uns mit den vier zentralen Anklagepunkten sowie mit einzelnen Urteilen, den verhängten Strafen und deren Umsetzung. Auch die Richter, Übersetzer und weitere Beteiligte der Prozesse fanden unser Interesse, weshalb wir uns näher mit ihren Aufgaben auseinandersetzten. Bevor wir die Ausstellung verließen, schauten wir uns außerdem an, warum ausgerechnet das zerstörte Nürnberg als Austragungsort der Prozesse gewählt wurde.
Zurück im Seminarraum beschäftigten wir uns noch intensiver mit drei Angeklagten und ihren Verbrechen.
Zum Abschluss gingen wir in den Saal 600, den Ort, an dem nach dem Zweiten Weltkrieg viele Nationalsozialisten verurteilt wurden, und erfuhren mehr über seinen damaligen Aufbau sowie die Veränderungen bis heute.
Die Exkursion war sehr aufschlussreich und vermittelte uns wichtige Erkenntnisse über die Folgen des Zweiten Weltkriegs für die internationale Justiz. Gleichzeitig war sie eine eindringliche Erinnerung daran, was sich nicht wiederholen darf.
Fynn Atkinson (9b)



