MOBBEN STOPPEN!
AOK fördert erneut umfangreiches Präventionsprojekt am Gymnasium Wendelstein


Mobbing ist an vielen Schulen weit verbreitet. Dabei wird ein „Mobbing-Opfer“ bewusst ausgegrenzt und benachteiligt, immer häufiger auch über die sozialen Medien. Die Folgen solcher Mobbingattacken sind weitreichend. Neben psychischen Schäden beim „Opfer“ bleibt auch der Klassenverband von negativen Folgen und Stress nicht verschont. „Diese gesundheitlichen Gefahren wollen wir effektiv verhindern. Daher freue ich mich, dass wir dem Gymnasium Wendelstein erneut die Teilnahme am Projekt „Mobben stoppen! ermöglichen können“, so Claus Eitel, Direktor in der AOK Mittelfranken bei der Unterzeichnung der Fördervereinbarung.
Andreas Gebhard, Beirats- und Verwaltungsratsmitglied der AOK Bayern betonte: „Das Thema Mobbing ist eine Herzenssache für mich. Die Fördermittel kommen hier genau an der richtigen Stelle an und es freut mich, dass wir das Projekt unterstützen können.“ Er überreichte die Förderurkunde an Schulleiter Dr. Johannes Novotný.
Bewährte Zusammenarbeit mit der Akademie CPH
Entwickelt wurde dieses Präventionsprojekt von der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) und bereits mehrfach mit Förderung der AOK durchgeführt. Unter dem Motto „MUTIG SEIN STATT MITMACHEN!“ geht es um einen konstruktiven und respektvollen Umgang innerhalb der Klassengemeinschaft. „Wir hatten beim ersten Projekt von allen Seiten positive Rückmeldung bekommen. Die Klassen lernen anschaulich eingefahrene Situationen und negative Handlungen frühzeitig zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.“, so Dr. Johannes Novotný, Schulleiter des Gymnasiums Wendelstein.„Gerade in der 8. Jahrgangsstufe gibt es besondere Herausforderungen durch Pubertät und neue Klassengemeinschaften. Ich bin froh, dass wir mit dem Projekt erneut unterstützt werden“ ergänzt Kristin Jacob von der Schulsozialarbeit.
Ganzheitlicher Ansatz
Die Schulleitungen und die Jugendsozialarbeitenden sowie die Eltern sind vom Konzept und dessen ganzheitlichem Ansatz begeistert. Auch Mitglieder des Elternbeirats, Klassensprecher beteiligter Klassen und der Schülersprecher lobten den Ansatz des Projekts und schilderten die sehr positiven Auswirkungen auf das Klassenklima.
Hilfreich erweist sich für Interessierte das Handbuch Mobben Stoppen (ISBN 978-3-429-05528-8). Weitere Informationen erteilt Marica Münch vom CPH per Mail (muench@cph-nuernberg.de).
Foto: AOK Bayen
